Rechtsgebiete

Internetrecht und IT-Recht

Was bedeutet Internetrecht und IT-Recht?

Für beide Rechtsgebiete gibt es keine gesetzliche Definition, denn sie verkörpern eine Kombination aus zahlreichen Rechtsgebieten.

Das Internetrecht ist äußerst weitreichend, da es sämtliche Fragen rund um das Internet betrifft.

Das Informationstechnologierecht (IT-Recht) ist das Recht der elektronischen Datenverarbeitung.

Beide Rechtsgebiete werden beispielsweise in folgenden Bereichen relevant:
Datenschutzgesetze enthalten Regelungen zum Schutz des Webseitenbesuchers, vor allem zur Datenvermeidung, zur Datensparsamkeit und zur Einwilligung des Dateninhabers in die Datenverwendung.

Ein anderer wichtiger Bereich ist der des E-Commerce, der für Onlineshopbetreiber und Besucher von Webshops relevant ist und wo vor allem das TMG (Telemediengesetz) dem Shopinhaber für den Elektronischen Handel zahlreiche Pflichten wie die der korrekten und vollständigen Angaben im Impressum vorgibt.

Darüber hinaus können Sie sich in Fragen der Anmeldung, des Kaufs, Verkaufs oder Schutzes einer Domain beraten lassen.

Zahlreiche Fragen entstehen außerdem im Zusammenhang mit Werbung im Internet.

Daneben kann die Benutzung von P2P–Börsen und des Filesharing zu Auseinandersetzungen um die Zulässigkeit des Download von Dateien für Film und Musik und ihre Abgrenzung zur Raubkopie führen.

Was kostet die Beratung?

Eine Erstberatung kostet 80 EUR inkl. MwSt. und ist auf spätere Beratungsleistungen.anrechenbar. Die nachfolgenden Beratungsleistungen werden mit 160 EUR inkl. MwSt. berechnet.

Wieso macht die Beratung Sinn?

In diesem Rechtsgebiet gibt es besonders häufig Veränderungen im Recht, was nicht zuletzt dem immer schnelleren technischen Fortschritt geschuldet ist. Zugleich sind die Anforderungen im Vergleich zum nicht virtuellen Handel höher, zum Beispiel was den Jugendschutz betrifft. Onlinehändler müssen im B2C-Bereich (Business-to-Consumer - Bereich) besonders auf dem Laufenden sein, ihre Widerrufsbelehrung häufig erneuern oder die Button-Lösung richtig umsetzen. Ihr Anwalt hält Sie auf dem Laufenden, um teure Fehler zu vermeiden.

Abofallen

Meistens wenden die Betroffenen sich nicht an einen Anwalt, weil sie sich selbst vorwerfen, das Kleingedruckte nicht richtig gelesen zu haben. Dabei ist das versehentliche Abschließen eines Abonnements, wobei oft von der sog. Abofalle (oder Abo-Abzocke) die Rede ist, in der Regel unzulässig. Dies gilt umso mehr, wenn sie im Zusammenhang mit Minderjährigen-Rechten und Jugendschutz steht. In nahezu allen Fällen kann der Vertragsschluss schnell aufgehoben werden.

Rechtlich sicher im Internet surfen

Meine Kanzlei zeigt Ihnen, wie Sie sich sicher im Internet bewegen und Datenmissbrauch vermeiden. Sie können sich auch beraten lassen, wie Sie Ihre Kinder im Umgang mit dem Internet unterweisen.

Datenschutzbeauftragte

Die Kanzlei übernimmt auch die Bestellung als Datenschutzbeauftragter in Ihrem Unternehmen (der immer dann erforderlich ist, wenn personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet werden und damit in der Regel mehr als 9 fortwährend beschäftigt sind).

Ein Datenschutzbeauftragter prüft die Befolgung der Verpflichtungen im Bereich des Datenschutzes, die sich vor allem aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergeben. Er kümmert sich darum, dass die Vorgaben des Gesetzes in der Praxis umgesetzt und regelmäßig aktualisiert werden, an den Betrieb angepasst werden und den Mitarbeitern verständlich erläutert werden. Externe unabhängige Beauftragte sind dafür besonders geeignet, da sie keinerlei Interessenkonflikte bei der Ausübung der Tätigkeit haben dürfen. Besonders die mit EDV / IT betrauten Personen, auch Externe, scheiden daher oft aus, aber auch der Personalrat, Gesellschafter, Geschäftsführer und ähnliche Personen mit leitender Funktion.

Marketingmaßnahmen (Newsletter etc.)

Meine Kanzlei hilft Ihnen dabei, ein rechtssicheres Verfahren für Ihren Newsletter durchzuführen und sonstige Marketingmaßnahmen wie Gewinnspiele oder die Verwendung von Metatags, Ihren Webshop, Blog oder eine Webseite abmahnsicher zu gestalten.

Beispielsweise ist darauf zu achten, dass die Eintragung in E-Mail-Werbung wie etwa einen Newsletter nur mit einem besonderen Verfahren erfolgen darf, derzeit dem sog. Double-Opt-In - Verfahren: das bedeutet, dass Derjenige, der die Werbung angefordert hat, zusätzlich in einem zweiten Schritt (Bestätigungs-E-Mail) bestätigen muss, dass er auch tatsächlich die Werbung angefordert hat und erhalten will.

Für weitere Informationen:

RECHTSANWÄLTIN FISCHER
Fon: +49 30 6807 6977
Fax: +49 30 3080 9290


Straßburger Straße 13
10405 Berlin